AKTUELLES

Neuland – eine Musikperformance
Konzertreihe „Hörwelten“

Samstag, 23. Juni 2018, 19 Uhr Saal ATARAXIA

NEULAND, ein Abend, der alle Sinne ansprechen darf, der bewegen und inspirieren soll, der den Diskurs anregen und den Kopf auslüften möchte. Frisch, unerwartet und aufregend. Unerhört, gewagt, zeitgenössisch. Die Zutaten: Saxophon, Violoncello, Elektronik und drei gefeierte Performerinnen. Trauen Sie sich!

Music: Brainchild / Joel Diegert, Saxophon | Adrián Artacho, Elektronik | Jörg Ulrich Krah, Violoncello
Performance: INNER / Marlene Naumann & Cathleen Rabe | Vivienne Causemann

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Grenzen ausloten, neu definieren oder völlig verschwinden zu lassen ist die Idee von Neuland, einer Begegnung dreier Musiker mit drei Performance-Künstlerinnen. Bekanntes trifft auf scheinbar Unbekanntes, geplante Aktionen kontrastieren mit Freiräumen für Improvisation, die Genres Tanz, Theater und Performance verschmelzen gleichermaßen miteinander, wie auch die verschiedensten musikalischen Gattungen. Als Grenzen ausloten, neu definieren oder völlig verschwinden zu lassen ist die Idee von Neuland, einer Begegnung dreier Musiker mit drei Performance-Künstlerinnen. Bekanntes trifft auf scheinbar Unbekanntes, geplante Aktionen kontrastieren mit Freiräumen für Improvisation, die Genres Tanz, Theater und Performance verschmelzen gleichermaßen miteinander, wie auch die verschiedensten musikalischen Gattungen. Als erweiterndes Element greift die Elektronik die Klänge von Violoncello und Saxophon auf, ergänzt und verfremdet diese und trägt so zu einem völlig neuen Klangerlebnis bei. Teils grafisch notierte Kompositionen von Christian Wolff und Jörg Ulrich Krah werden freien oder dramaturgisch geplanten Impro-Sets gegenübergestellt, Elemente der zeitgenössischen Musik leiten in Passagen über, die an Free Jazz oder moderne Clubmusic erinnern. Die drei Darstellerinnen verleihen dem akustischen Erlebnis eine körperliche Komponente und spiegeln diese an die Musiker zurück.

NEULAND, ein Abend, der alle Sinne ansprechen darf, der bewegen und inspirieren soll, der den Diskurs anregen und den Kopf auslüften möchte. Frisch, unerwartet und aufregend.

Im Anschluss an die Vorstellung besteht die Möglichkeit zum Gedankenaustausch mit den Künstlerinnen und den Musikern.

Im Rahmen eines Dissertationsprojekts erforscht der amerikanische Saxophonist und Hochschullehrer Joel Diegert in Zusammenarbeit mit dem Komponisten Adrián Artacho die Potentiale klanglicher Erweiterung mittels Klangregie. Unter der Leitung des Cellisten und Komponisten Jörg Ulrich Krah waren beide Musiker 2017 Teil einer Produktion im Rahmen der Musiktheatertage Wien, aus der Brainchild hervorging. Die junge Schauspielerin Vivienne Causemann, die eine enge Zusammenarbeit mit den Tänzerinnen von INNER verbindet, war ebenfalls in dieser Produktion zu erleben. Im Rahmen der 23. Tage Alter Musik war INNER im April 2018 in der Schweriner Kirche St. Anna zu Gast.

Eintritt: Was ihr wollt, wie es euch gefällt.

Fotorechte:
INNER – Mayra Wallraff
Vivienne Causemann – Sophie Hess
Brainchild – Jörg Ulrich Krah

HEIMSPIEL – Wohin es führen kann, wenn man in Schwerin einen Kunstkurs besucht (FLYER)

Vom 16. Juni bis 14. Juli 2018 zeigt die Schweriner Galerie Dezernatin Kooperation mit der Musik- und Kunstschule ATARAXIA e.V. mit der Ausstellung HEIMSPIEL aktuelle Arbeiten von Stefan Fuchs, Melanie Kramer, Stephanie Lüning, Frank Moll, Julius Wagner und Hanni Wurm aus den Bereichen Malerei, Grafik und Objekt.
Alle sechs Künstlerinnen und Künstler haben sich in Schwerin bei ATARAXIA auf ein Kunststudium vorbereitet und sind mittlerweile Studenten oder Absolventen bekannter deutscher Kunsthochschulen in Dresden, Berlin, München, Halle oder Leipzig.

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Die Galerie Dezernat5 , die sich der Präsentation eigenständiger künstlerischer Positionen aus Mecklenburg-Vorpommern widmet, möchte mit dieser Ausstellung auf das Potenzial, die hohe Qualität und zugleich Unverzichtbarkeit frühzeitiger künstlerischer Förderung verweisen.
Bei einem Heimspiel können sich Mannschaften immer auf ihre Fans verlassen. Doch wie verhält es sich bei Künstlern, die vor etlichen Jahren ihrer Heimat verlassen haben und jetzt mit ihren Werken wieder nach Schwerin kommen? Sind ihre Wurzeln tief genug, um eine Reflexion ihrer Herkunft zu erkennen? Diese Fragen stellen sich auch die Organisatoren dieser Ausstellung, die Musik- und Kunstschule ATARAXIA und die Produzentengalerie Galerie Dezernat5 . Doch sie sind zuversichtlich, dass dieses Experiment gelingt, dass es sogar Schule macht. Vielleicht bewirkt die Ausstellung ja auch, dass die Bedeutung der außerschulischen künstlerischen Angebote in Schwerin tiefer in das gesellschaftliche Bewusstsein eindringt und deren Stellenwert mehr Beachtung findet.

Für einige ist es die erste Ausstellung in der Heimatstadt. Sie erwarten mit Spannung, ihre Arbeiten „nach Hause“ zu tragen und in den heimatlichen Kontext zu stellen. Eine der teilnehmenden Künstlerinnen hat ihr Empfinden so zusammengefasst: „Sie wussten wer ich war, als ich wegging. Aber sie wissen nicht, wer ich heute bin. Deshalb ist es cool zu zeigen, was aus mir geworden ist.“ Mit Konzerten und interdisziplinären Aktionen werden Schüler und Lehrer von ATARAXIA die Ausstellung bereichern. Geplant sind außerdem Workshops mit Schulklassen vor Ort, in denen das Thema Heimat aus vielfältiger Perspektive künstlerisch beleuchtet wird.
Das Ausstellungskonzept wurde in Zusammenarbeit mit ATARAXIA entwickelt und kuratiert. Der Schweriner Oberbürgermeister Dr. Rico Badenschier hat die Schirmherrschaft für das Projekt übernommen und das Projekt wird vom Land MV unterstützt.
Eröffnung am 16.06. um 18 Uhr im Dezernat5
Ausstellung: 17.06. – 14.07.2028
Öffnungszeiten: MI – FR 15 – 19, SA + SO 14 – 18 Uhr, u.n.V.

Video Vernissage (TV-Schwerin Heimspiel)

Fotorechte:
TO Helbig

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

Unser Kollege Ingolf Drabon wurde am 9. Juni 2018 vom Land MV als „Musiklehrer des Jahres 2018“ geehrt. Wenn jemand diese Ehrung verdient hat, dann Ingolf Drabon! Er ist „Urgestein“ und  Gründer der Musik- und Kunstschule ATARAXIA in Schwerin. Kein anderer Lehrer hat in all den Jahren so viele Schüler motiviert, dass sie unzählige Preise bei den „Jugend musiziert“ Wettbewerben und andere Ehrungen erspielen konnten. Mit seiner Leidenschaft und Kompetenz, seiner Energie und puren Freude beim Unterrichten, der Einbeziehung von digitaler Technik und der Förderung vom Ensemblespiel schreibt er mit seiner Saxophonklasse seit Jahren Erfolgsgeschichte. Wir gratulieren herzlich!

Ingolf Drabon mit dem Ensemble „AbsoluTé“

VeranstaltungsTIPP!
„Das Leben ist kein Maracuja-Zimt“
Samstag, 23. Juni 2018
Sonntag, 24. Juni 2018 jeweils 18 Uhr
im ATARAXIA-Atelier (SPEICHER)

Warum ist das alles nur so furchtbar schwierig mit dem Leben und der Liebe? Die zehn Jugendlichen des Schauspielkurses finden keine Antworten, aber suchen fröhlich drauflos zwischen Kühlregal und Lebensglück, verlieren die Orientierung, sorgen für Gerechtigkeit, verzweifeln am Überfluss und greifen ins Glück. Unter der Leitung von Susanne Rösch und Jens Tramsen werden sechs kleine Geschichten aus dem Leben auf der Bühne dargebracht. Überhöht, zugespitzt, verdreht. Eintritt frei, Spenden sind erwünscht.

MUSIK
Kurze Wartezeiten gibt es derzeit für folgende Instrumente:
Fagott, Oboe, Ukulele, Mandoline, Kontrabass und Waldhorn
Die „Mäusekinder“ freuen sich auf Zuwachs beim Vormittagskurs am Mittwoch von 10.00-10.45 Uhr. Geeignet für Kinder und Geschwister von 2-4 Jahren mit ihren Eltern oder Großeltern.
TANZ
Es gibt Plätze in den Kursen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene – bei Interesse nachfragen.
KUNST
In den Kunstkursen für alle Altersgruppen, Studienvorbereitung Kunst sowie in der Bauwerkstatt und in der Kleiderwerkstatt finden Interessierte noch Platz, einfach nachfragen und vorbeischauen! 

Für Interessierte am darstellenden Spiel gibt es noch freie Plätze in unserem Schauspielkurs für Jugendliche, immer freitags von 15:30-17:30 Uhr. Hier könnt ihr gemeinsam mit Anderen improvisieren, eigene Geschichten erfinden, erste Theaterimpulse gewinnen und neue, faszinierende Schauspielmethoden lernen.

Kursleiter: Susanne Rösch und Jens Tramsen
ATARAXIA-Atelier im SPEICHER