NACHLESE

BrassBand „PotzBlech“ in Dänemark

Foto:  TO Helbig

Im Maß der Zeit

Fünftes Konzert in der Reihe „Hörwelten“ mit Johanna Radoy, Violine und Jörg Ulrich Krah, Violoncello

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„Johann Sebastian Superstar und die Moderne. Das passt zusammen und wie! Mit der Konzertreihe „Hörwelten“ hat die Musik- und Kunstschule ATARAXIA etwas auf die Beine gestellt, was weitaus mehr zu bieten hat als das klassische Programm. Renommierte Gastmusiker, Lehrende und talentierte Schüler und Schülerinnen zeigen, dass man nicht bachfanatisch sein muss, sondern dass man richtig tolle Musik, die Jahrhunderte später entstanden ist, sehr gut mit dem Meister verbinden kann. Nur ein Beispiel: Bach und György Ligeti in einem Konzert miteinander, das bereitet einfach Vergnügen und selbst Johann Sebastian würde das göttlich finden. Fabelhaft auch, der soziale Aspekt der Konzertreihe. Die Konzerte stehen allen offen und die Zuhörer können bezahlen, was sie geben können oder auch wollen. Danke ATARAXIA und gleichwohl danke an die Orchesterförderung des NDR.“ Mio Kriening 

Lukas Lang, Lennart Tensundern, Sophie Elisabeth Schröder, Sönke Weißer

Foto:  Landesmusikrat MV

NDR Kultur Förderpreis

Große Anerkennung für ATARAXIA-Saxophonisten

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 Traditionell findet im Anschluss an den Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ das Vier-Länder-Konzert statt,  an dem die besten Preisträger aus den Ländern Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein teilnehmen. Unsere Bundespreisträger – das Saxophonquartett „Absoluté“ mit Sophie Elisabeth Schröder, Lennart Tensundern, Lukas Lang und Sönke Weißer – konnten am Samstag, 24. Juni 2017 in Hamburg musizieren  und erhielten im Rahmen dieses Konzerts den begehrten NDR Kultur Förderpreis. Wir sind wahnsinnig stolz und gratulieren. Ein großer Glückwunsch geht an den Saxophonlehrer Ingolf Drabon und ein Dankeschön an die unterstützenden Familien.

Sönke Weißer,  Lennart Tensundern, Sophie Elisabeth Schröder, Lukas Lang

Foto:  © LHS/Christina Lüdicke

Erfolgreicher Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“

Beim diesjährigen Bundeswettbewerb konnten die Teilnehmer von ATARAXIA mit außerordentlichen Leistungen überzeugen.

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Das Saxophonquartett  mit Sophie Elisabeth Schröder, Lennart Tensundern, Lukas Lang und Sönke Weißer erhielt einen ersten Platz mit 25 Punkten. Die Schüler von Ingolf Drabon können zu Recht stolz auf ihr Können sein. Ein zweites, ebenfalls für den Bundeswettbewerb nominiertes Saxophonensemble konnte leider nicht am Wettbewerb teilnehmen.

Stadtpräsident Stephan Nolte (links), Brigitte Feldtmann und Oberbürgermeister Dr. Rico Badenschier

Foto:  © LHS/Christina Lüdicke

Frau Brigitte Feldtmann ist Ehrenbürgerin von Schwerin – wir freuen uns und gratulieren!

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Mit ihrem großen Engagement als Kunstmäzenin hat sie viele kulturvolle Spuren in Schwerin hinterlassen.  Die Musik- und Kunstschule ATARAXIA ist seit November 2015  in der glücklichen Lage, qualitativ hochwertigen Unterricht und erlesene Konzerte und auf dem Steinway-Flügel zu geben – Dank der Dauerleihgabe von Frau Feldtmann. Die neue Konzertreihe „Hörwelten“ ist ein wunderbares Ergebnis dieser Unterstützung. Auch das Wirken des Jugendsinfonieorchesters Schwerin als Kooperation des Konservatoriums Schwerin mit ATARAXIA e.V. wäre ohne die Schirmherrin Frau Brigitte Feldtmann nicht denkbar. Wir wünschen ihr weiterhin viel Freude im Umgang mit der Musik und Kultur, viele Anregungen und einen festen Platz im Herzen der Schweriner.

Foto:  © LHS/Christina Lüdicke

Ehrung der Musiklehrerinnen und
Musiklehrer

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Es ist eine schöne Tradition, dass die erfolgreichen Musikschülerinnen und -schüler im Anschluss an die Landes- und Bundeswettbewerbe „Jugend musiziert“ zum Oberbürgermeisterempfang geladen werden, in diesem Jahr in das Staatliche Museum Schwerin. Der Schweriner Oberbürgermeister Dr. Rico Badenschier sprach den Lehrerinnen und Lehrern, die über viele Monate hinweg mit viel Engagement, Geduld und Ansporn zum Erfolg beigetragen haben, seine Anerkennung aus. Wir freuen uns über diese Geste und für Carola Möhler und Ingolf Drabon.

Astrid Schaefer

„Tasto solo improvisando“

Mit drei bewegenden Improvisationen beeindruckte die Schweriner Pianistin Astrid Schaefer im vierten Konzert der Reihe Hörwelten.

Klezomanen

Benefizkonzert mit den „Klezomanen“

Die drei Vollblut-Musiker Reinhard Lippert, Jochen Nickel und Frieder Rohn bedankten sich auf sehr emotionale und klangvolle Weise für die Probemöglichkeit bei ATARAXIA.

Chika Matsuhisa und Jan Birkner

Très rythmé

Am Freitag, 19. Mai 2017 boten im Rahmen der Konzertreihe „Hörwelten“ Chika Matsuhisa am Flügel und Jan Birkner auf der Trompete einen erlesen Genuss für die Ohren.

„Hereinspaziert“

Viele Gäste nutzten am Samstag, 13. Mai 2017 die Gelegenheit, sich beim Tag der offenen Tür bei ATARAXIA über die Reichhaltigkeit der Angebote zu informieren. Neben kleinen und großen Konzerten, Aktionen zum Mitmachen und der Präsentation des Pianohaus Kunzes suchten viele Besucher das Gespräch mit  den Lehrern und Schülern.

 

Bild v.l.n.r.: Aron Kühne, Yuxuan Bai, Luise Steinbach, Yuning Bai, Lilie Bai, Leo Conradt, Thomas Tenenbaum (hinten), Yannik Grunow, Jan Erik Rieger, Seylan Baldauf (leider nicht im Bild: Alena Kachel)

Foto: Felix Conradt

„Blick in die Zukunft“

das Konzert ist das zweite der Reihe „Hörwelten“, mit der die Musik- und Kunstschule ATARAXIA aus Schwerin in ihre Räume einlädt. Über den Steinway-Flügel fliegende Kinderhände, kraftvolle Violinenklänge, feinfühlige Gitarrensolos, ein bebendes Violoncello und eine wie es sich gehört, raumfüllende und doch sensible Trompete faszinierten die Gäste des Konzerts „Blick in die Zukunft“ am 12.05.2017.

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Kids spielten klassische und besondere Stücke namhafter Musiker und Komponisten. Jeder einzelne dieser ATARAXIA-Schüler hätte wohl auch Bach, Chopin und Gitarristen wie Leo Brouwer begeistert. Den Neun- bis Vierzehnjährigen gelang, was Musik so wunderbar macht. Technisches Können haben sie alle unter Beweis gestellt und das ist das Entscheidende: sie haben Stimmung transportiert und den Saal mit ihrer Leidenschaft und Begeisterung erfüllt. Spätestens mit Eddi Cooleys „Fever“ machten Bassgitarrist und Sängerin den bunten „Ausblick in die Zukunft“ rund. Weitere Überraschungen folgten, bis die abschließend geschmetterten Saxophonklänge die Zuhörer beschwingt ins Wochenende verabschiedeten. So mancher der jungen Musiker entdeckte seine Leidenschaft zur Musik mit Ute Holland-Nell, die mit ihrer sprudelnden, lebenslustigen musikalischen Früherziehung die ersten musikalischen Kinderschritte unterstützt und eben Kinder begeistert. Es bleibt spannend, was die Zukunft bringt. Ihren Weg werden sie alle gehen. Das weiß man nach diesem Abend.

(Rezension einer Besucherin, Name bekannt)

 

Foto: Absoluté und „Schneewittchen“ in der HMT Rostock

Erfolgreiche Saxophonspieler
in Rostock und Berlin

Die Saxophonschüler von Ingolf Drabon haben am vergangenen Samstag, 13.5.2017 mit ihrem Können beim Bläserfest der HMT in Rostock beeindruckt. Das YARO Saxophonquartett „Absoluté“ spielte im Hauptprogramm Werke von E. Bozza, J.S. Bach und Sönke Weißer (ATARAXIA-Schüler). Das Saxophon-Oktett „Schneewitchen und die 7/8 Zwerge“ spielte im 2.Teil des Abends. Die anwesenden Hochschuldozenten und waren begeistert von den Leistungen der Saxophon-Klasse an der Musik-und Kunstschule ATARAXIA.

Am Sonntag erhielten die Schüler Unterricht an der UdK Berlin bei Prof. Johannes Ernst. So bereiten sich die Saxophonisten auf den Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ im Juni 2017 in Paderborn vor.

 

„Facetten der Romantik“

Mit einem beeindruckenden Konzert eröffnete das  „Trio Marie“ aus Berlin am Freitag, 28. April 2017  die neue Konzertreihe „Hörwelten“.

Rezension

Konzertreihe ‚Hörwelten‘ eröffnet – Musikalischer Auftakt mit dem Trio Marie: Wohlklingend und unerwartet zugleich: Unter dem Titel ‚Facetten der Romantik‘ eröffnete am 28. April 2017 das Trio Marie die neue Konzertreihe ‚Hörwelten‘ der Musik- und Kunstschule ATARAXIA.
Das ambitionierte, preisgekrönte Trio aus Berlin um Ludwig Schulze (Violine/Viola), Magdalena Faust (Klarinette) und Mizuka Kano (Klavier), hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Publikum mit erfrischenden Programmkonzepten zu überraschen, indem Werke großer bekannter Komponisten weniger bekannten Werken gegenübergestellt und miteinander in Bezug gesetzt werden. Aktives Zuhören und die Reflexion über das Gehörte ermöglichen interessante Perspektivwechsel, lassen Neues entdecken und die Musik anders wahrnehmen. Im Rahmen des ‚Hörwelten‘-Eröffnungskonzerts stellten die drei jungen Musiker_innen dafür zwei Werke bedeutsamer Romantiker sowie zwei Werke der Klassischen Moderne vor. Im ersten Teil des Konzertes erklangen die ‚Märchenerzählungen‘ op. 132 für Viola, Klarinette und Klavier von Robert Schumann (1810-1856). Es folgte eine ‚Hommage à Robert Schumann‘ des Komponisten György Kurtag (*1926). Die sechs teilweise sehr kurzen Sätze gleichen einer zeitgenössisch angereicherten Essenz der Werke Schumanns und sind folglich sehr dicht und konzentriert komponiert. Analogien auf die ‚Märchenerzählungen‘ ließen diese retrospektiv anders wahrnehmen, machten nachdenklich. Die sichtbare Spielfreude der drei Musiker_innen wirkte auf das Publikum ansteckend. Langanhaltender Beifall läutete die Pause ein. Nach der Pause ging es lebhaft mit drei der ‚Acht Stücke für Klarinette, Viola und Klavier‘ op. 83 von Max Bruch (1838-1920) weiter, welche dieser für seinen Sohn, einen Klarinettisten, komponiert hat. Abschließend erklang das ‚Trio für Klarinette, Violine und Klavier‘ des Armeniers Aram Chatschaturjan (1903-1978). Mit volkstümlichen Melodien und Rhythmen vermittelt dieses Werk bildhaft die Stimmung in einem armenischen Bergdorf während der Nachkriegszeit. Das aufmerksame Publikum war begeistert und würdigte die feinfühligen Interpretationen und die musikalische Leistung des Trios mit tosendem Beifall und ‚Bravo‘-Rufen. Mit einer Zugabe demonstrierte das Trio nochmals sein Können, das sich auch im fabelhaftem Zusammenspiel äußerte.
‚Facetten der Romantik‘ mit dem Trio Marie bildete einen tollen, überaus gelungenen und gut besuchten Auftakt der ‚Hörwelten‘. Ziel dieser Reihe mit insgesamt zehn Konzerten bis einschließlich Dezember 2017 ist es, neue, qualitativ hochwertige Konzert- und Klangerlebnisse in ungezwungener, entspannter Atmosphäre zu ermöglichen. Unter dem Motto ‚Was Ihr wollt – wie es Euch gefällt‘ können die Besucher_innen selbst über die Höhe des Eintritts entscheiden – ein faires Konzept, das beim Eröffnungskonzert mit dem Trio Marie bestens aufging. Vorbild für diese barrierefreie Preispolitik, die den Konzertbesuch einem Jeden ermöglichen soll, war der ‚Jahrmarkt der Sinne‘, die Jubiläumsveranstaltung der Musik- und Kunstschule ATARAXIA zum 25. Jährigen Bestehen im Juni 2016.
Sibylle Wittchow (ehemalige ATARAXIA-Schülerin)

22. Tage Alter Musik
Kinder- und Familienfest „Ein Tanzen, ein Treiben“
 

Was für ein Fest! Hunderte von kleinen und großen Gästen erlebten am Samstag, 1. April 2017 einen unvergesslichen Tag im Schloss Wiligrad mit Musik, Tanz, Kunst und Spiel. Ein Dank geht an den Flüchtlingsrat MV, durch dessen finanzielle Unterstützung viele neu in Schwerin angekommene Familien unbeschwert mitfeiern konnten.

Lassen Sie sich von den ausgewählten Fotos verzaubern und tauchen ab in die Welt des Tanzens und Treibens.

Fotos: TO Helbig

Fotos: Torsten Jahnke

 

Jugend musiziert 2017

Großartiger Erfolg für ATARAXIA-Schüler beim Landeswettbewerb „Jugend musiziert“

Alle 11 ATARAXIA-Schüler, die sich Ende Januar auf regionaler Ebene für die nächste Stufe des Wettbewerbs qualifiziert hatten, wurden beim Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ am vergangenen Wochenende in Parchim für ihre musikalischen Leistungen mit einem Preis ausgezeichnet. Mit ihren beeindruckenden Leistungen haben sich 9 Schülerinnen und Schüler die Teilnahme am Bundesfinale im Juni in Paderborn gesichert.

 

23. Lions Musikpreis Trompete

Anton Keller, Trompetenschüler bei Hans Jacob an der Musik- und Kunstschule ATARAXIA, beeindruckte am vergangenen Wochenende (26.2.2017) beim vom Lions Clubs International organisierten Musikwettbewerb. Er setzte sich mit seinem Trompetenspiel in Rostock gegen eine Vielzahl von Studenten durch und erhielt den 3. Preis.

 

Keine Langeweile in den Ferien

Über 50 Kinder und Jugendliche nutzten in den Winterferien die abwechslungsreichen Workshops von ATARAXIA. Ob beim Trickfilm, beim Hip Hop, beim Filzen, beim Beatboxing oder bei den Bass Monstern – in allen Kursen sah man interessierte Teilnehmer, denen die Angebote große Freude bereiteten. Auf die Ergebnisse der beiden Trickfilmworkshops sind wir schon gespannt, einen ersten Eindruck kann man auf der Seite der Sophie Medienwerkstatt erhalten.

 

Fremde werden Freunde

Gelungene Premiere am Sonntag, 29.1.2017 bei ATARAXIA
Es war eine gute Entscheidung, das Musical „Tuishi Pamoja“ – ein kluge Geschichte über Vorurteile, Freundschaft und Toleranz – in das Integrationsprojekt „Fremde werden Freunde“ aufzunehmen. Tuishi Pamoja (Swahili ) bedeutet „Wir wollen zusammen leben“ – dieser Wunsch schien mit der bewegenden Aufführung Gestalt angenommen zu haben.

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Seit dem Sommer vergangenen Jahres trafen sich Kinder und Jugendliche aus geflüchteten Familien mit deutschen Familien und probten für diese Aufführung. Sie alle wollten sich kennen lernen, Vorurteile und Ängste abbauen und sich über die Musik und den Tanz näher kommen. Und als Besucher im voll besetzten Saal hatte man ein Gefühl gespürt von Nähe und einem Miteinander, auch im bunt gemischten Publikum.
Ein großer Dank geht an die Akteure und an die Künstler Andreas Paesler (Choreografie und Regie), Christiane Mikoleit (Gesang) und Astrid Schaefer (Klavier) für ihre Geduld, Zuversicht und ihr Engagement. Dem Flüchtlingsrat MV sagen wir Dankeschön für die Bereitstellung der finanziellen Mittel, ohne die es das Projekt „Fremde werden Freunde“ so nicht gegeben hätte.
Durch die Unterstützung des Flüchtlingsrates MV erhält auch der talentierte syrische Schüler Amon bei ATARAXIA Klavierunterricht. Mit einem emotional berührenden Klavierspiel eröffnete er das Programm am Sonntag und man konnte kaum glauben, dass er erst seit einem Jahr bei Irina Bivol Unterricht erhält. Wir freuen uns auf weitere Aufführungen des Musicals und Konzertbeiträge von Amon.
Beate Breustedt, Mitarbeiterin für Öffentlichkeitsarbeit bei ATARAXIA

 

© Landeshauptstadt Schwerin / Christina Lüdicke

Erfolgreiche Teilnahme bei „Jugend musiziert“

Die  intensive  Vorbereitung auf den Regionalwettbewerb hat sich gelohnt.  Alle 20 Schüler, die sich den Herausforderungen des Wettbewerbs stellten,  erhielten für ihr Können einen ersten Preis. 17  Preisträger werden sich in den nächsten Wochen intensiv auf die Teilnahme am Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ in Parchim vorbereiten. Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg in der nächsten Runde!

Informationen

Ein großer Dank geht an alle Lehrkräfte und an die Familien der Schüler, die mit großem Engagement zur erfolgreichen Teilnahme beigetragen haben1. Preis und Weiterleitung: Yuning Bai  (Klavier, 25 Punkte);  Sophie Elisabeth Schröder,   Lennart Tensundern, Lukas Lang, Sönke Weißer (Saxophonquartett, 24. Punkte); Hendrik Marin, Elodie Grosser, Sophie Elisabeth Schröder (Saxophontrio, 24. Punkte); Matteo Schöttke, Henrik Marin,  Tom Hillgruber, Tom Roth (Saxophonquartett, 23. Punkte); Emilia Condoi, Alena Kachel, Maria Kogan (Konservatorium), Luise Steinbach (Streicher-Ensemble gemischte Besetzung, 23 Punkte); Seylan Baldauf   (ATARAXIA-Schüler, das Blechblas-Ensemble gehört zum Goethe-Gymnasium, 24 Punkte); Elisa Gomgnimbou (ATARAXIA), Nora Fischer, Kristina Hafner, (Streichertrio, 23. Punkte)
1. Preis mit Weiterleitung: bei Wettbewerb in Lübeck: Christopher Bürckel (Pop-Gitarre, 24. Punkte).
1. Preis ohne Weiterleitung: Yuxian Bai  (Klavier, 24 Punkte, keine WL, zu jung); Antonia Dietrich, Rebecca Lüdtke (Blockflöten-Duo, 22 Punkte)

 

Adventskonzert in den Schweriner Stadtwerken

Sonntag, 11. Dezember 2016 

 

Leise rieselt der Schnee-Adventskonzert für Senioren

Freitag, 16. Dezember 2016

Weihnachtszeit ist die Zeit der Liebe, des Friedens, der Lichter, des Miteinanders und Zeit für viel Musik. Das weihnachtliche Ensemble „Heike & Die Wichtelmänner“ führte mit besinnlichen, traditionellen und fröhlichen Liedern durch den Nachmittag. Mit ihren bewegenden Klängen und nachdenklichen, aber auch unterhaltsamen Worten zauberten sich die drei Musiker in die Herzen der Gäste. Unterstützung erhielten sie dabei auch vom musikalischen Nachwuchs der Musik- und Kunstschule ATARAXIA.

 

Weihnachtswerkstatt

Schön war’s und voll – bei der 5. Weihnachtswerkstatt von ATARAXIA! Hunderte kamen und werkelten fleißig an Weihnachtsgeschenken im ATARAXIA-Atelier. Eltern, die sich Zeit nehmen und Muße haben, gemeinsam mit ihren Kindern zu basteln sind ein willkommener Kontrast zum hektischen Vorweihnachtseinkaufswahnsinn. Besonders freuen wir uns, dass auch wirklich viele Flüchtlingsfamilien gekommen sind.
Ein herzliches Dankeschön an alle Kolleg/innen, Eltern und die Musikschüler, die dazu beigetragen haben! Und ein ebenso großes Dankeschön an den Flüchtlingsrat MV e.V. für die Unterstützung!!!

 

Mitreißender Tanzabend

Zahlreiche Gäste nutzten am Freitag, 18. November 2016 die Gelegenheit, nach heißen Rhythmen der Bigband AtaXoundZ das Tanzbein zu schwingen.

Der nächste Tanzabend im Frühjahr 2017 befindet sich in Planung!

Fotos: Herbert Weisrock

Musiknacht „Notturno“

mit dem Künstler Reinhard Lippert vom 15. bis 16. Oktober 2016

Stimmen aus dem begeisterten Publikum:
„Spannung und spannend bis zum Ende…….“
„Es war der Hammer…“

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Reinhard Lippert am Klavier, eine Nacht, 12 Stunden lang. Wie sollte er das schaffen, erstens, musikalisch und konditionell durchzuhalten, zweitens, uns über diesen langen Zeitraum hinweg als quasi Alleinunterhalter zu interessieren? In der ersten Stunde konnte ich mir das nicht vorstellen. Wir hatten eigentlich geplant, zwischendurch immer mal spazieren zu gehen. Von Stunde zu Stunde jedoch wuchs die Intensität des Konzertes, ich fühlte mich eingesogen in eine Welt aus Improvisationen. Die Zeit schien außer Kraft gesetzt, die Pausen nach einer kurzen dreiviertel Stunde ereilten uns recht unvermittelt.
Zu jeder vollen Stunde begann der Abend mit einem neuen Thema und setzte sich doch fort. Susanne Dörffel  (Gesang und Schlagwerk) sowie Matthias Strauch  (Saxophonen und Flöte) begleiteten Reinhard ein Stück durch die Nacht, faszinierten das Publikum mit ihren musikalischen Ideen und Fähigkeiten und fügten sich organisch ein in den „großen Ablauf“.
Das sparsame farbige Licht tauchte Musiker und Flügel in eine scheinbar magische Sphäre: Seine Gestalt schien zu changieren… Oder war es der Einfluss der letzten Stunden, meine unbemerkte Müdigkeit?
Um 3 Uhr verabschiedeten wir uns von Reinhard und fuhren zurück nach Hamburg. „Wenn ich anfange, nur in Tönen zu sprechen, musst du mir mal Bescheid sagen“, murmelte mein Mann kurz vor dem Einschlafen.“
Karen Krienke, Hamburg
……………

Im Vorfeld der KULTURNACHT am 29. Oktober 2016 fand im Konzertsaal von ATARAXIA am Pfaffenteich am 15. 10. 2016 eine lange Nacht voller „Kultur“ statt. Organisiert und bestritten wurde sie von Reinhard Lippert, dem Musiker, Komponist und Sprachvirtuose. Der „etwas kurz geratene Brillenträger“, fein herausgeputzt, bot stündlich freie Improvisationen mit Elementen aus Folk alter Musik und Klassik am und im Flügel. Dem Performance – Künstler gelang es zum Erstaunen der Zuhörer, selbst das Innenleben eines Flügels besser nach Außen zum Klingen zu bringen – ohne die Tasten zu benutzen. Mit dabei war Susanne Dörffel, die mit ihrer zauberhaften Stimme und anderen Klangelementen die Zuschauer in ihren Bann zog. Als besonderen Höhepunkt erlebten wir die Premiere des Werkes „ DAS UHRWERK – Gesang aus der Mathema t i c k – Mimose“ — gewidmet dem „Klockenschauster“ und seinen Uhren. Die lange Nacht des Reinhard Lippert bereicherte die Kulturlandschaft der Stadt Schwerin ungemein. Es ist schön, wenn kluge Köpfe eigene Ideen umsetzen und nicht einer vom anderen abschaut. Bezugnehmend auf seine Aussage „Ein hohler Kopf hat keine Schmerzen“ wünschen wir ihm immer einen Kopf voller neuer Ideen und interessanter Projekte.
Barbara und Achim – der Klockenschauster

SommerKunstCamp2016

24 junge KünstlerInnen im Alter von 10 bis 14 Jahren erlebten auch in diesem Jahr anregende Tage in Raben Steinfeld. Unter dem Motto „Hast Du Töne?“ waren sie auf verschiedenste Art und Weise kreativ: gemeinsam wurde gemalt, gebastelt, musziert oder einfach die Seele baumeln gelassen.
Dank der Unterstützung des Flüchtlingsrats MV konnten acht Flüchlingskinder teilnehmen. Das Miteinander aller Teilnehmer klappte sehr gut.

Jahrmarkt der Sinne
25 Jahre ATARAXIA

Impressionen vom fabelhaften Fest am 18. Juni 2016
Fotos: Markus Müller
Mehr Fotos sehen Sie in der Galerie bei Google Drive:
Mail: jahrmarktdersinne@gmail.com | Passwort: 25jahreataraxia

Meilenstein zum 25-Jährigen: ATARAXIA feiert grandioses Geburtstagsfest
Am 18.06.2016 feierte die Musik- und Kunstschule ATARAXIA ihr 25-jähriges Bestehen: 9.132 mal Carpe Diem seit der Gründung im Jahr 1991. Zu diesem besonderen Anlass veranstaltete die Schule einen ‚Jahrmarkt der Sinne‘ in und um den Schweriner Marstall, ein inspirierendes Fest der Lebensfreude, Leidenschaft und Leichtigkeit. Die Veranstaltung wurde unterstützt aus Mitteln der NDR-Orchesterförderung und der Stiftung der Sparkasse Mecklenburg-Schwerin. Dafür unser herzlicher Dank!

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Auf mehreren Bühnen – drinnen wie draußen – boten ab dem Nachmittag bis in die Abendstunden über 300 Beteiligte ein buntes, die Sinne überraschendes und bezauberndes Programm. Unter der Regie von Ralph Reichel (Schauspiel-Chefdramaturg am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin) und der Dramaturgie von Marc Steinbach war für den Jahrmarkt ein professionelles wohlüberlegtes Konzept entstanden, das in seiner Durchführung reibungslos, wie von selbst, aufging. Der Schauspieler Markus Wünsch moderierte das Spektakel souverän und charmant und begleitete das Publikum durch den Tag. Durch seine Präsenz wurde er selbst unverzichtbarer Teil der von ihm vorgestellten Darbietungen. Unter der Leitung von TO Helbig hatte das Kunst-Team von ATARAXIA eine fantasievolle Ausstattung geschaffen, die zu der Ausstrahlung und dem Esprit des Jahrmarkts beitrug. Weiterhin gab es im Marstall statt fester Bestuhlung stabile tragbare Papphocker, die – gleich einem ‚work in progress‘ –  nach Belieben von den Gästen frei im Raum platziert werden konnten und beliebige Perspektivwechsel auf das Geschehen ermöglichten.
Das Familienfest am Nachmittag gestalteten überwiegend die jüngeren Schülerinnen und Schüler von ATARAXIA, im Wechselspiel auf den verschiedenen Bühnen. So gab es neben Duo- und Trio-Auftritten auch Beiträge von größeren Ensembles, wie etwa dem ATARAXIA-Projektorchester, einer Kindertanzgruppe, Gitarren-, Klarinetten- und Saxophonquartetten, einem Vokalensemble und den JSO-Kids (Kooperationsprojekt mit dem Konservatorium Schwerin). Danach ging es Open Air auf dem Platz vor dem Marstall weiter: Bei strahlendem Sonnenschein gaben Bands wie AtaXoundZ und Potzblech Konzerte, kreative Mitmachaktionen erfreuten Groß und Klein. Das Sommerwetter trug zu der ausgelassenen Feierstimmung bei, ermöglichte es zu flanieren, zu verweilen und die Darbietungen zu genießen. Zum festlichen Abendkonzert fand man sich wieder im Marstall ein. Auch das hier präsentierte Programm überzeugte durch seine erfrischende und abwechslungsreiche Zusammensetzung. So gab es neben zahlreichen vokalen und instrumentalen Solo- und Ensemblebeiträgen, einem Auftritt des Tanztheaters Lysistrate (Goethe-Gymnasium Schwerin) auch ein Bewegungsprojekt mit Lehrenden und Mitarbeitern von ATARAXIA, das tosenden Beifall erhielt. Ebenso begeisterte die Improvisation zu der ‚Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen im kulturellen Bereich in Mecklenburg-Vorpommern‘ (Kulturförderrichtlinie 2014) mit Reinhard Lippert, Jörg Ulrich Krah und Markus Wünsch, welche den Inhalt musikalisch und rhetorisch karikierten. Bei einer After-Show-Party ließen die Lehrer-Bands Schillerstraße und Mustard’n Milk gemeinsam mit dem Publikum diesen erfüllten, erinnerungswürdigen Tag ausklingen.
Über 1500 Gäste erfreuten sich an dem farbenfrohen Sommerfest: Eltern, Schüler, Lehrer, Freunde, Förderer, Wegbegleiter, Schaulustige, Interessierte. Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig sowie die Oberbürgermeisterin der Landeshauptstadt, Angelika Gramkow und Stadtpräsident Stephan Nolte, waren ebenfalls zugegen. Alle drei hoben die herausragende, qualitätsorientierte Arbeit der Schule hervor. Auch Brigitte Feldtmann, langjährige Unterstützerin der Schweriner Kultur und Ehrenpatin des JSO Schwerin, war anwesend und gratulierte zum Jubiläum.
ATARAXIA’s ‚Jahrmarkt der Sinne‘: Anregend, genussvoll, lang im Abgang! Auf die nächsten 25 Jahre voller inspirierender, kreativer Ideen, Musik, Kunst, Tanz, Schauspiel, Freude, Vielfalt und Zusammenhalt!
Sibylle Wittchow, ehemalige ATARAXIA-Schülerin

Trio Elena le Fur, Chika Matsuhisa und Daniel Sonny Klein mit dem Programm „Promenade“


Musikalischer Spaziergang durch französische Gärten bei ATARAXIA

In der neuen Reihe von Kammermusikabenden bei ATARAXIA, die Dank des neuen Steinway-Flügels ins Leben gerufen werden konnte, fand am 27. Mai eine musikalische „Promenade“ statt.
Die Künstler Elena le Fur (Sopran), Chika Matsuhisa (Klavier) und Daniel Sonny Klein (Flöte)gestalteten einen kurzweiligen und erlesenen Abend mit Werken französischer Komponisten der romantischen, impressionistischen und modernen Periode.

Kyra und Kim Sulkowski

Foto: Christina Lüdicke



Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ 2016

 

Großer Erfolg für ATARAXIA-Schüler beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“

6 ATARAXIA-Schüler konnten Dank ihrer Leistungen erfolgreich am Bundesfinale in Kassel teilnehmen. Ein großer Dank geht an die Schüler, alle Lehrkräfte und an die Familien der Schüler, die mit großem Engagement zur erfolgreichen Teilnahme beigetragen haben

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3. Preis
Gitarrenduo: Kyra Sulkowski (ATARAXIA) und Kim Sulkowski (Konservatorium Schwerin), 20 Punkte
Gitarrenquartett: Oskar  Barsch, Julius Bartels, Yannick Grunow, Jan Eric Rieger, 20 Punkte,  Klasse Michaela Geisler
Klavier und Oboe:  Heinrich von Campe  (Konservatorium Schwerin) und Lukas Lützow, 20 PunkteKlasse Wolf-Markus Zschunke

Musica Vitae mit Øystein Baadsvik an der Tuba


Tuba Bravura – skandinavische Weltklasse zu Gast bei ATARAXIA

Zu einem ganz besonderen Konzert lud die Musik- und Kunstschule ATARAXIA am 06.05.2016 ein: ‚Tuba Bravura‘. Vor einem voll besetzten Saal präsentierten das schwedische Kammerorchester ‚Musica Vitae‘ und der norwegische Tubist Øystein Baadsvik ein anspruchsvolles, selten zu hörendes Programm.

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Baadsvik (*1966) ist einer der wenigen solistisch auftretenden Tubisten und wird als einer der weltbesten Vertreter seines Instruments gehandelt. Sein Spiel ist beeindruckend virtuos und präzise. Im Rahmen eines dem Konzert vorausgegangenen Tuba-Workshops in der ATARAXIA vermittelte er den Teilnehmenden Lehrreiches über Ansatz- und Spieltechniken. Mit viel Humor und Charisma präsentierte Baadsvik beim anschließenden Konzert dem aufmerksamen Publikum die bemerkenswerte Vielseitigkeit seines Instruments.

Den ersten Teil des Konzerts eröffnete das 14-köpfige Streicher-Ensemble ‚Musica Vitae‘ mit der Komposition ‚Paradisfåglar‘ der schwedischen Komponistin Andrea Tarrodi (*1981). Hiernach betrat der Solist die Bühne und brillierte mit dem Konzert für Tuba und Streicher von Arild Plau (1920-2005). Vor der Pause spielte das Ensemble Zwei Melodien für Streicher Op. 53 von Edvard Grieg. Im zweiten Teil präsentierten Baadsvik und das Kammerorchester eine Auswahl an Stücken aus den ‚Ferry Tales‘, einem Werk, das Baadsvik gemeinsam mit Erlend Skomsvoll (*1969) für Tuba, Klavier und Streicher komponiert, beziehungsweise arrangiert hat. Bei dieser Gelegenheit erklang auch der Konzertflügel der ATARAXIA, welcher die Lehr- und Konzerttätigkeit der Musik- und Kunstschule seit inzwischen einem halben Jahr bereichert. Nach den sieben Stücken, welche teilweise auch bekannte norwegische Melodien beschrieben, fand der Applaus für den Tubisten Baadsvik und die spielfreudigen Musiker_innen von ‚Musica Vitae‘ kein Ende. Baadsvik gab zwei meisterhafte Zugaben: Nach dem Csárdás von Vittorio Monti (1868-1922) spielte er solo seine Eigenkomposition ‚Fnugg‘, die an die Spieltechniken des Didgeridoos anknüpft. Dieses Stück verblüffte aufgrund der resonanzbedingten Zweistimmigkeit und der unterschiedlichen Klangfarben das Publikum, das begeistert applaudierte und Standing Ovations gab. Ein einmaliges, nachhaltiges Konzerterlebnis!  Sibylle Wittchow

Kontrabassschüler musizieren mit ihrem Lehrer Uwe Schütze


Tag der offenen Tür bei ATARAXIA

Viele Schweriner hatten sich am vergangenen Samstag (30. April 2016) bei ATARAXIA eingefunden, um sich über das umfangreiche Angebot zu informieren. Jeder, der mochte, konnte die vielen verschiedenen Instrumente einmal ausprobieren und sich von den Musikpädagogen beraten lassen. Neben kleinen Konzerten, Schauunterricht in den Tanzkursen und künstlerischen Gestaltungsangeboten konnten die Gäste bei Kaffee und Kuchen entspannen und die inspirierende Atmosphäre des Hauses genießen.

Jörg Ulrich Krah, Violoncello und Bernhard Parz, Klavier

 „Beethoven im Spiegel des 18. Jahrhunderts“

Unter diesem Motto fand am 23.4.2016 um 19.30 Uhr in der Musik- und Kunstschule ATARAXIA ein Kammermusikabend statt. Dieser Abend enthielt Werke von L.v.Beethoven, Joseph Maria dall´Abaco und Franz Schubert für Klavier und Violoncello. Er wurde in äußerst beeindruckender Weise gestaltet von dem Pianisten Bernhard Parz und dem Cellisten Jörg Ulrich Krah.

Rezension

Mit Spannung wurde das Konzert der beiden Musiker erwartet – bot es doch neben dem interessanten Programm auch wieder eine Möglichkeit, den seit November 2015 im Saal der Musik- und Kunstschule befindlichen Steinway – Flügel zum Klingen zu bringen.
Joseph Maria dall’Abaco lebte von 1710-1805, Franz Schubert von 1797-1828, Ludwig van Beethoven von 1770-1827. Die Lebensdaten dieser drei Komponisten umspannen also ein Zeitfenster, das sich über das gesamte 18. Jahrhundert erstreckt.
Duo concertante I
Der Beginn des ersten Satzes der frühen F-Dur-Sonate op.5/1  für  Klavier und Violoncello von Ludwig van Beethoven mutet mit seiner einleitenden F-Dur-f-moll Zeitreise des Klaviers an wie aus einem Traum ersteigend. Bereits in dieser Sonate aus dem Jahr 1796 zeigen sich für Beethoven typische Stilmerkmale wie das Verschleiern der Taktstruktur und das Setzen von Akzenten an unerwarteter Stelle.
Die am Anfang der Sonate A-Dur op. 69 stehende Cello-Kantilene bildet den Beginn eines Werkes von hoher vitaler Energie. Im Unterschied zur formalen Anlage der F-Dur-Sonate ist die der A-Dur-Sonate, entstanden 1807/1808, in ihrer Dreisätzigkeit eher konventionell. Dieses Werk aus Beethovens mittlerer Schaffensperiode mutet an wie ein langer ruhiger Fluss, aufgehoben in der Form der klassischen Sonate.
Intermezzo I / Violoncello solo
Was die Capricci Nr. 6 in e-moll und Nr. 9 in C-Dur von Jaoseph Maria dall’Abaco kennzeichnet, ist die latent vorhandene Harmonik in der Einstimmigkeit. Diese wurde in beeindruckender Weise hörbar als Zeitreise durch harmonische Abläufe und sensibles Erspüren der musikalischen Agogik. Intermezzo II / Piano solo
Die Eccossaisen D 299 von Franz Schubert aus dem Jahr 1815 sind ungeachtet der regelmäßigen Strukturen in Bau und Harmonik frei von jeglicher Banalität, die man bei einer „Heurigenmusik“ vermuten könnte. Die Gestaltung der einzelnen Tempi entstand aus dem Gang der Harmonik und der Agogik und der Stille dazwischen geradezu als Bewegung aus dem Atem.
Duo concertante II
In der Sonate op. 102/1 in C-Dur, entstanden 1815, überschreitet Beethoven die Grenzen der klassischen Sonatenform deutlich, ja setzt sie geradezu außer Kraft. Mit ihren schroff gesetzten Akzenten, dem Ausloten extremer Lagen und Untiefen, ihren überraschenden Wendungen erfüllt diese Sonate alle Kriterien der „Sonata quasi una Fantasia“.
Das Früh- und das Spätwerk Beethovens weisen – bei aller Unterschiedlichkeit im Detail – faszinierende Parallelen der Stilmittel und der formalen Anlage auf; der „Revoluzzer des Frühwerks“  scheint noch viel zu verlieren zu haben, im Spätwerk jedoch artikuliert sich in „typisch Beethoven’scher Schroffheit“ eine „Radikalität des Alters“ dessen, der nichts mehr zu verlieren zu haben scheint.
Die „Modernität Beethovens“, damit eine der Herausforderungen an die Interpreten besteht im Ausloten existentieller Themen und dessen Umsetzung in musikalische Gestaltung. Diese Qualitäten ließen den Kammermusikabend der beiden Musiker Bernhard Parz und Jörg Ulrich Krah zu einem beeindruckenden Erlebnis werden.
Mit dem ersten Satz der Sonate D-Dur op. 102/2 von L.v. Beethoven bedankten sich die Musiker für den begeisterten und herzlichen Applaus.
Astrid Schaefer, Pianistin und Pädagogin an der Musik- und Kunstschule ATARAXIA

Kinder der Kita „Rappelkiste“, Foto: Markus Müller

ATARAXIA-Kinderfest im Rahmen der 21. Tage Alter Musik

Mit einem lebendigen und bunten Kinderfest bereicherte ATARAXIA die diesjährigen Tage Alter Musik. Dank der guten Zusammenarbeit mit dem Schweriner Schlossmuseum und dem Musikverein MV erlebten Hunderte von Gästen einen unvergesslichen Tag im einzigartigen historischen Ambiente des Schweriner Schlosses.

Thea Bölter, Hauke Kuphal

Foto: Christina Lüdicke

Landeswettbewerb „Jugend musiziert“

11. bis 13. März 2016 in Wismar

Großartiger Erfolg für ATARAXIA-Schüler beim Landeswettbewerb „Jugend musiziert“

Alle 9 ATARAXIA-Schüler, die sich Ende Januar auf regionaler Ebene für die nächste Stufe des Wettbewerbs qualifiziert hatten, wurden beim Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ am vergangenen Wochenende in Wismar für ihre musikalischen Leistungen mit einem Preis ausgezeichnet. 7 Schülerinnen und Schüler sicherten sich die Teilnahme am Bundesfinale im Mai in Kassel gesichert. 

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1.Preis und Weiterleitung zum Bundesfinale
Gitarrenduo: Kyra Sulkowski (ATARAXIA) und Kim Sulkowski (Konservatorium Schwerin), 24 Punkte
Gitarrenquartett: Oskar  Barsch, Julius Bartels, Yannick Grunow, Jan Eric Rieger, 23 Punkte, Klasse Michaela Geisler
Klavier und Oboe:  Heinrich von Campe  (Konservatorium Schwerin) und Lukas Lützow, 23 Punkte, Klasse Wolf-Markus Zschunke
1. Preis
Violine: Fritz Werner, 23 Punkte, Klasse Maria Schöne und Dietrich Hempel
2. Preis
Gesang:
Thea Bölter, 22 Punkte, Klasse Christiane Schütze (Gitarrenbegleitung Hauke Kuphal)

Georg Katzer, Komponist

 Zhifeng Hu, Sebastian Lange und Christoph Lindner

Neue Musik bei ATARAXIA

Die beiden der Neuen Musik gewidmeten Veranstaltungen am Samstag, 27. Februar 2016 waren ein sehr großer Erfolg. 45 interessierte Zuhörer folgten den Ausführungen Georg Katzers, einer der bekanntesten Vertreter zeitgenössischer Musik, zum Thema „Musik und Mathematik“ . Und die drei jungen Musiker des „Trio Noir“ beeindruckten mit einer außergewöhnlichen Darbietung Neuer Musik die über 70 Zuhörer.

Rezension

Kommentar von Malte Hübner, Vorsitzender des Vereins für Neue Musik Mecklenburg-Vorpommern und Stellv.Vorsitzender des Landesverbands M-V des Deutschen Komponistenverbands

Die Musik- und Kunstschule ATARAXIA, diese wesentliche Bereicherung für das Schweriner Kulturleben, macht erfreulicherweise auch auf einem nicht gerade häufig begangenen Pfad künstlerischer Äußerung von sich reden.
Die neue, zeitgenössische Musik, eine wichtige und lohnenswerte Facette im geistigen Leben, findet seit einiger Zeit ihre Heimstatt in eben diesem Institut. Waren schon im vergangenen September Komponisten aus M-V hier im „Composers concert“ zu Gast, so konnten die erfreulich vielen Interessierten am 27.Februar 2016 am selben Ort ein Konzert neuer Musik genießen, das durch ein wunderbares Miteinander dreier junger Musiker um den Saxophonisten Sebastian Lange mit der Pianistin Zhifeng Hu und Christoph Lindner am Schlagwerk zu einem sehr schönen Erlebnis wurde. Es war mehr als nur „Zusammenspiel“: ich hatte den Eindruck, die noch !! Schüler  haben sich die Musik der  sieben hier aufgeführten Komponisten wirklich zu Eigen gemacht!
Auch waren die Stücke sämtlich nicht nur anhörenswert, sondern die Fantasie entzündend. Allerdings möchte ich, ohne die Bedeutung der anderen Werke zu schmälern, die Uraufführung der „exkursions 2“ von Georg Katzer auf Grund seiner Vielfalt an musikalischen Gedankensplittern und deren meisterhaften Zusammensetzung (KOMPOSITION),besonders erwähnen. Interessant gestaltete sich vorab ein Vortrag Georg Katzers, der kaleidoskopartig Erhellendes über sein Komponieren und seine Sicht auf das Verhältnis von Musik zur Mathematik einem  zahlreichen Publikum- es waren 45 neugierige Zuhörer anwesend- zum Besten gab.
Das Interesse des Schweriner Publikums an neuer Musik, seien es die 73 Besucher des Sonnabend-Konzerts oder der damals ebenso gut gefüllte Raum bei unserem „Composers concert“ letzten Jahr, lassen mich auf eine hoffnungsvolle kulturvolle Zukunft blicken!
Zu verdanken ist dies alles der nimmermüden Begeisterung des Leiters der “ ATARAXIA“, dem Komponisten  Jörg Ulrich Krah und seinen Mitstreitern, die mit großem Engagement diesen wunderbaren Abend Wirklichkeit werden ließen. Macht nur so weiter…


Gelungene Winterferien

Für 65 Schweriner Schülerinnen und Schüler gab es keine Langeweile in den Winterferien. Ob Trickfilm, Puppentheater, Malen an der Staffelei oder Beatboxing – die Teilnehmer nutzten die reichhaltigen Workshopangebote.

Impressionen aus den Kursen
Trickfilm, Puppentheater, Beatboxing, Malen an der Staffelei

Preisträgerinnen Kyra und Kim Sulkowski
Foto: Christina Lüdicke

Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ 2016

Die intensive Vorbereitung hat sich gelohnt. 15 Schülerinnen und Schüler stellten sich am vergangenen Wochenende den Herausforderungen des Wettbewerbs und 13 von ihnen erhielten einen ersten Preis, zwei einen zweiten Preis.

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Neun Preisträger werden sich in den kommenden Wochen intensiv auf die Teilnahme am Landeswettbewerb im März 2016 vorbereiten. 1.Preis und Weiterleitung: Kyra und Kim Sulkowski (Gitarren-Duo, 25 Punkte); Oskar Barsch, Julius Bartels, Yannick Grunow und Jan Eric Rieger (Gitarren-Quartett, 24 Punkte); Thea Bölther (Pop-Gesang, 24 Punkte); Fritz Werner (Violine, 23 Punkte); Lukas Lützow (Oboe, 23 Punkte). 1. Preis: Yuxuan Bai (Violine, 24 Punkte); Marke Boden ( Klavier, 22 Punkte); Aron Kühne (Saxophon, 22 Punkte); Hauke Kuphal (Gitarre, 22 Punkte). 2. Preis: Sarah Roesler (Violoncello, 20 Punkte), Alena Kachel (Violine, 20 Punkte).  Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg in der nächsten Runde! Ein großer Dank geht an alle Lehrkräfte und an die Familien der Schüler, die mit großem Engagement zur erfolgreichen Teilnahme beigetragen haben.

Mona Lisa im Schloss Dreilützow

Mona Lisas Lächeln

Die Besucher des Schlosses in Dreilützow werden derzeit von einer lächelnden Bildergalerie verzaubert. Die Künstler Juliane Umbreit und Thomas Sander starteten Ende des letzten Jahres im Rahmen ihrer Kurstätigkeit ein Malprojekt – Kunstbetrachtung aktiv, das Kopieren der legendären Mona Lisa von Leonardo da Vinci.

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Den 9 Kindern zwischen 6 und 12 Jahren hat diese aktive künstlerische Beschäftigung große Freude bereitet und ihre nachempfundenen Bilder beeindrucken durch Können und ganz eigene Sichtweisen auf das legendäre Kunstwerk. Bis Mitte Februar lädt die Kunstschau der Musik- und Kunstschule ATARAXIA in das Schloss in Dreilützow ein.

Ein Flügel für ATARAXIA.
Video: www.springfilm-produktion.de

Ataraxia-Geschäftsführerin Frau Gerit Kühl, Frau Brigitte Feldtmann und Herr Jörg Ulrich Krah, pädagogisch-künstlerischer Leiter der Musikschule.

Ein Flügel für ATARAXIA

Der Traum von einem neuen Flügel hat sich unerwartet rasch erfüllt. Frau Brigitte Feldtmann – die Schirmherrin des Jugendsinfonieorchesters Schwerin – hat anlässlich des 25-jährigen Jubiläums ihrer Stiftung „Feldtmann Kulturell“ offiziell bekannt gegeben, dass sie ATARAXIA einen Steinway-B-Flügel aus ihrem privaten Besitz dauerhaft zur Verfügung stellen wird.

Bei unserer Spendenaktion für den Flügel wurden fast 25.000 € gesammelt. Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle an alle Eltern, Partner, Kollegen und Schüler, die mit ihrem persönlichen Engagement und ihren Spenden zu diesem tollen Ergebnis beigetragen haben!

Die Ankunft des langersehnten Flügels wurde mit einem bewegenden Festkonzert am Freitag, 13. November 2015 in Anwesenheit von Frau Feldtmann und zahlreichen Gästen gebührend gefeiert. Schüler der ATARAXIA-Akademie und der yaro (young academy Rostock) sowie ausgewählte Musikpädagogen gestalteten einen Konzertabend, der die Frische und Vielfarbigkeit der Musikschule auf beeindruckende Weise widerspiegelte.

Weihnachtswerkstatt 5.12.2015

Weihnachtswerkstatt

Mehr als 150 Gäste waren bei der 5. Weihnachtswerktstatt von ATARAXIA am zweiten Adventssamstag im Speicher künstlerisch aktiv und fertigten mit Hilfe der ATARAXIA-Künstler Weihnachtsbaumschmuck und kleine Geschenke an. Mittendrin war eine Gruppe von 20 syrischen Kindern aus dem Erstaufnahmelager in Stern-Buchholz, die intensiv das Atelier erkundeten und mit großer Begeisterung an den verschiedenen Bastelangeboten teilnahmen.

Foto: Dietmar Unger

Kammermusikabend

Mit einem großartigen Konzert begeisterte das Trio Hans Matthias Glaßmann (Klarinette), Chika Matsuhisa (Klavier) und Jörg Ulrich Krah (Violoncello) am 5.12.2015 das Publikum im Saal von ATARAXIA. Durch den neuen Steinway-Flügel ist der Saal nun ein idealer Ort für kammermusikalische Konzerte, eine entsprechende Reihe ist in Vorbereitung.